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Letzte Änderungen: 13.06.2022 WN

Die schöne kleine Nenkersdorfer Orgel ist in die Jahre gekommen und muss dringend saniert werden. Für dieses Bauvorhaben hat die Gemeinde in den vergangenen Monaten alle erforderlichen Genehmigungen eingeholt, Fördermittelanträge gestellt und begonnen Spenden zu sammeln. Zu unserer großen Freude ist der Fördermittelantrag bei der Ostdeutschen Sparkassenstiftung erfolgreich gewesen, auch die Landeskirche wird einen Baukostenzuschuss gewähren.

„Um weitere Spenden zu sammeln, gab es in diesem Jahr eine kleine Konzertreihe, die mit einem Orgelkonzert mit dem früheren Gewandhausorganisten Prof. Matthias Eisenberg am 1.Mai begonnen und die Besucher begeistert hat. Weitere Konzerte fanden am 3. Juli, 11. September und 9. Oktober statt.

Freuen Sie sich auf weitere Benefizkonzerte am 3. Juli, 11. September und evtl. 9. Oktober.

Außerdem hat die Kirchgemeinde die Aktion „Orgelpfeifenpatenschaften“ ins Leben gerufen. Bei Interesse an einer Patenschaft, melden Sie sich bitte Pfrn. Barbara Vetter.“

Unabhängig von den Konzerten und Orgelpfeifenpatenschaften sind Spenden natürlich immer willkommen. Unser Spendenkonto:

Kontoinhaber: Kirchspiel Frohburg,
IBAN: DE20 8605 5592 1160 0614 55
Verwendungszweck: Sanierung Orgel Nenkersdorf.

Schon heute freuen wir uns auf den Tag, an dem wir unsere Orgel nach der Sanierung in neuer Schönheit hören werden, Gott zur Ehre und der Gemeinde zur Freude.

Barbara Vetter

Die Sankt Marienkirche zu Nenkersdorf

Der Kirchenbau geht zurück auf das Jahr 1085 zurzeit von Graf Wiprecht. Errichtet wurde sie als romanischer Saalbau und Wallfahrtskirche. Später wurde sie nach der Erweiterung zur gotischen Kirche. Sie gehört zu den ältesten Kulturstätten der Leipziger Umgebung.

Der Flügelaltar entstand in spätgotischer Form (Hochgotik)  mit barocker Ausmalung. Der oder die Künstler sind unbekannt, sagt man. Eine andere Quelle spricht von einem Franz Geringswalde. Entstehung des Altars 1519 mit 21 sakralen Darstellungen.

Gegenüber dem Altar auf der Empore befindet sich die Orgel, erbaut 1715 (1711) von Johann Peter Penick aus Zwickau mit 12 Registern. Der Prospekt wurde im Stile des Barock gestaltet.

1836 Neubau durch Urban Kreutzbach. 1937 hat Firma Schmeisser eine andere von Kreutzbach erbaute 2- manualige Orgel in das Gehäuse von 1715 eingebaut wo sie noch heute ihren Dienst versieht. Auf dieser Orgel hätte J.S. Bach spielen können.

Das Pfarrhaus stand einst von 1560- 1817 an dem Ort, wo heute sich das Rittergut befindet.
Die Glocken stammen aus den Jahren 1403 (die Große) und 1686 (die Kleine).
Der Taufstein ist vermutlich aus dem 15. Jahrhundert im romanischen Stil.